Willkommen auf der Website der Grundschule am Märchenviertel!

Neu

Was ist neu?

Stand: 14.06.2026

  • Es gibt jeden Sonntag ein neues Märchen der Woche.
  • Die eFöB Verträge können nun endlich erstellt und an die Eltern unserer Kinder versendet werden. Weitere Informationen unter eFöB.
  • Es gibt neue Bilder von der Baubesichtigung am 09.06.2026.

🔮 Die pädagogische Planungsgruppe

Unser 5-köpfiges Team arbeitet im Hintergrund fleißig an den Konzepten und der Organisation für den Schulstart am 01.08.2026. Lernen Sie uns und unsere Tätigkeiten kennen.

  • Vorstellung der pädagogischen Planungsgruppe
  • Übersicht der Arbeit der pädagogischen Planungsgruppe
Die sieben Raben
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Märchen der Woche: 🌌 Die sieben Raben

Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten sieben Söhne und wünschten sich sehnlichst ein Töchterchen. Als endlich ein Mädchen geboren wurde, war es so schwach und klein, dass es sofort getauft werden sollte. Der Vater schickte die sieben Brüder eilig mit einem Krug zum Brunnen, um Taufwasser zu holen. Doch beim Wettlauf fiel der Krug in die Tiefe. Aus Angst vor Strafe wagten sich die Jungen nicht nach Hause.

Als sie nicht zurückkehrten, wurde der Vater ungeduldig und rief im Zorn unbedacht aus: „Ich wollte, dass die Jungen alle zu Raben würden!“ Kaum war das Wort ausgesprochen, hörte er ein Sausen in der Luft, blickte empor und sah sieben kohlschwarze Raben auf und davon fliegen.

Das Schwesterchen wuchs heran, ohne zu wissen, dass es jemals Brüder gehabt hatte. Als es jedoch eines Tages die Wahrheit erfuhr, fasste das Mädchen einen mutigen Entschluss: Es wollte seine Brüder suchen und erlösen. Es zog hinaus und wanderte immer weiter, bis ans Ende der Welt:

  • Erst ging sie zur Sonne, doch die war viel zu heiß und fraß kleine Kinder.
  • Dann ging sie zum Mond, doch der war kalt und grausig und rief: „Ich rieche Menschenfleisch!“
  • Schließlich floh sie zu den Sternen, die waren freundlich und gütig.

Der Morgenstern schenkte ihr ein kleines Hinkebeinchen (einen Knochen) und erklärte, dass sie damit den Glasberg aufschließen könne, in dem ihre Brüder gefangen seien. Am Glasberg angekommen merkte das Mädchen jedoch voller Schrecken, dass es das Geschenk verloren hatte. Um ihre Brüder dennoch zu retten, zögerte sie nicht, nahm ein Messer und schnitt sich das eigene kleine Fingerglied ab, um das Schloss zu öffnen.

Drinnen begegnete sie einem Zwerg, der die Becher und Tellerchen der sieben Raben vorbereitete. Das Mädchen naschte von jedem ein wenig und ließ in den letzten Becher das Ringlein der Eltern fallen. Als die Raben nach Hause kamen und den Ring entdeckten, wünschten sie sich sehnlichst ihr Schwesterchen herbei. Da trat das Mädchen hervor, der Tierfluch brach, und alle erhielten glücklich ihre menschliche Gestalt zurück.

Märchenhafter Terminkalender

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