Willkommen auf der Website der Grundschule am Märchenviertel!
🎉 Willkommen auf der Schulwebsite der Schule am Märchenviertel!
Herzlich Wilkommen auf unserer Website! Wir freuen uns dass unsere Schule am 01.08.2026 offiziell eröffnet wird.
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✨ Was ist neu?
Stand: 05.07.2026
- Es gibt jeden Sonntag ein neues Märchen der Woche.
🔮 Die pädagogische Planungsgruppe
Unser 5-köpfiges Team arbeitet im Hintergrund fleißig an den Konzepten und der Organisation für den Schulstart am 01.08.2026. Lernen Sie uns und unsere Tätigkeiten kennen.
- ✓ Vorstellung der pädagogischen Planungsgruppe
- ✓ Übersicht der Arbeit der pädagogischen Planungsgruppe
Märchen der Woche: 🦉 Jorinde und Joringel
Es war einmal ein altes, finsteres Schloss tief in einem großen Wald. Darin wohnte eine alte Frau ganz allein, die eine mächtige Zauberin war. Am Tage verwandelte sie sich in eine Katze oder eine Nachteule, aber abends wurde sie wieder wie ein Mensch. Wenn ein armer Jüngling dem Schloss zu nahe kam, musste er regungslos feststehen wie eine Säule, bis sie ihn erlöste. Wenn aber ein reines Mädchen in den Bannkreis trat, verwandelte die Hexe es in einen Vogel, sperrte ihn in einen Käfig und brachte ihn in eine Kammer des Schlosses, wo schon tausende solcher Körbe standen.
Nun war da ein wunderschönes Mädchen namens Jorinde, und sie war mit einem Jüngling namens Joringel versprochen. Sie liebten sich von Herzen. Eines Tages gingen sie im Wald spazieren und gerieten im Gespräch unbemerkt zu nah an das Zauberschloss. Plötzlich verstummte Jorindes Gesang, und als Joringel hinabsah, war sie in eine Nachtigall verwandelt, die kläglich sang. Eine weise Eule flog dreimal um sie herum und schrie: „Schu-hu, schu-hu!“
Joringel war starr wie ein Stein und konnte weder weinen noch sprechen oder Hand und Fuß regen. Die Hexe kam, fing die Nachtigall ein und trug sie fort. Als sie wiederkam, erlöste sie Joringel mit einem finsteren Gemurmel. Joringel fiel auf die Knie und flehte um seine Jorinde, doch die Hexe sagte, er würde sie nie wiedersehen, und verschwand.
Traurig zog Joringel in ein fremdes Dorf und hütete dort lange Zeit die Schafe. Eines Nachts hatte er einen Traum: Er sah eine blutrote Blume, in deren Mitte eine wunderschöne, große Perle lag. Mit dieser Blume, so wusste er im Traum, konnte er jeden Zauber brechen. Er suchte neun Tage lang, bis er die Wunderblume fand.
Mit der Blume in der Hand eilte Joringel zurück zum Schloss. Als er den Bannkreis betrat, erstarrte er nicht, sondern konnte ungehindert bis an das Schlosstor gehen. Er berührte die Tür mit der Blume, und sie sprang sofort auf. Im Saal fand er die Hexe, die gerade die tausenden Vögel fütterte. Als sie Joringel sah, stieß sie Gift und Galle aus, doch sie konnte ihm nichts anhaben.
Joringel blickte auf die vielen Nachtigallen, doch wie sollte er seine Jorinde erkennen? Da bemerkte er, dass die Hexe heimlich einen Käfig wegschmuggeln wollte. Er sprang hinzu, berührte den Käfig und die alte Hexe mit der Blume. Augenblicklich verlor die Hexe all ihre Zauberkraft. Der Vogel aber verwandelte sich zurück in Jorinde, die so schön war wie je zuvor. Joringel erlöste auch alle anderen Mädchen, und sie zogen glücklich und zufrieden nach Hause.
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